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leerIcon Arbeit für den Frieden!
   Mahnung zum Frieden!


Kriegsgräberstätten und Gedenkstätten bedecken unseren Kontinent wie ein dicht gewebter Teppich. Sie sind Zeugen der Geschichte der europäischen Nationalstaaten und berichten zukünftigen Generationen wie aufgeschlagene Geschichtsbücher von den Weltkriegen des vergangenen Jahrhunderts. Zugleich sind sie Zeugnis von Hass und Gewaltherrschaft, aber auch von Versöhnung und Frieden in Europa. Sie stehen für die Überwindung der zerstörerischen Kräfte von Krieg und Gewalt.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. erhält und pflegt heute als privater Verein in 43 Staaten über 790 Kriegsgräberstätten aus beiden Weltkriegen. Fast zwei Millionen Gefallene haben so auf der Grundlage des Genfer Abkommens über den Schutz der Opfer bewaffneter Konflikte von 1949 ihre letzte Ruhestätte erhalten. In Westeuropa ist die Arbeit des Volksbundes von der Erhaltung und Pflege der Kriegsgräberstätten bestimmt. In Mittel- und Osteuropa stehen der Neubau von Sammelfriedhöfen und die Instandsetzungen vorhandener Anlagen im Vordergrund. Jährlich kostet die Fürsorge für Kriegsgräberstätten mehr als 25 Millionen Euro. Und noch immer sind die Schicksale 1,5 Millionen deutscher Opfer des Zweiten Weltkrieges nicht geklärt.

Das Leid und die Zerstörung der zwei Weltkriege sind unvergessen. 65 Millionen Tote mahnen zum Frieden. Die Hoffnung, dass die Menschheit aus den Schrecken des Krieges nachhaltig lernen würde, hat sich aber nicht erfüllt. Kriegsgräberstätten sind überzeugende Mahnmale gegen Krieg und Gewalt. Sie gehören zu den wenigen Orten, wo das millionenfache Leid der Weltkriege sichtbar und erfahrbar wird. Diese Mahnung muss gegenwärtig bleiben, damit auch zukünftige Generationen sich von der großen Bedeutung des Friedens für ihr eigenes Überleben überzeugen können. Kriegsgräber sind Stolpersteine auf den Pfaden der Gewalt. Sie können keine neuen Kriege verhindern, aber sie können uns zum Nachdenken anregen.

Viele Menschen nehmen weite Reisen auf sich, um am Grab ihres Mannes, Bruders, Vaters, Großvaters oder Kameraden zu stehen, um dort Blumen niederzulegen. Kriegsgräberstätten sind Orte der Trauer aber auch des Trostes. Viel zu viele Menschen haben in dem Massensterben der beiden Weltkriege nicht einmal ein Grab erhalten. Die Trauer der Angehörigen hat keinen Ort, an dem ihr Ausruck verliehen werden kann. Die Kriegsgräberstätten bieten ihnen Halt.

Jugendcamps und Schulprojekte unterstreichen die Funktion der Kriegsgräberstätten als Stätten der Begegnung von Menschen, vor allem junger Menschen. Die Betroffenheit über die vielen Gefallenen in ihrem Alter ist der Grundstein für eine friedvolle Zukunft. Immer mehr Jugendliche nehmen die Gelegenheit war, pflegen mit Jugendlichen anderer Nationen die Kriegsgräberstätten und lernen so das friedliche Miteinander im Kreis unterschiedlicher Nationen kennen.

Kriegsgräberstätten sind die Basis für die Jugend- und Friedensarbeit sowie für die Pflege und Entwicklung einer Gedenkkultur. Deswegen fördert die Stiftung die Sicherung der Kriegsgräberstätten.

Fördern und sichern Sie Bau, Pflege und Erhaltung von Kriegsgräberstätten als Mahnung zum Frieden!


 
Angehörige im Gespräch auf der Kriegsgräberstätte Ysselsteyn/Niederlande.

Gedenken und Erinnern auf der Kriegsgräber- stätte St. Petersburg- Sologubowka
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