Kriegsgräberstätte St. Petersburg – Sologubowka, Russland
Gedenken und Erinnern auf der Kriegsgräberstätte St. Petersburg – Sologubowka
1994 suchte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. ein geeignetes Gelände für eine Kriegsgräberstätte für die Gefallenen des Zweiten Weltkrieges im Raum St. Petersburg. Er erhielt ein etwa fünf Hektar großes Gelände auf kircheneigenem Grund der russisch-orthodoxen Gemeinde in der Ortschaft Sologubowka. Am 9. September 2000 konnte der Friedhof unter Beteiligung von Angehörigen und der einheimischen Bevölkerung eingeweiht werden. Im gleichen Jahr beschloss der Vorstand des Volksbundes die Restaurierung der angrenzend zur Kriegsgräberstätte stehenden russisch-orthodoxen Kirche zur Einrichtung eines Gedenkraumes in ihrem Kellergewölbe. Drei Jahre später, am 20. September 2003, weiht der Volksbund den Gedenkraum ein und kann gleichzeitig das Gotteshaus der Gemeinde übergeben – rechtzeitig zum 300. Stadtjubiläum von St. Petersburg.
Die Einrichtung und Gestaltung des Geländes der Kriegsgräberstätte hat über 900000 Euro gekostet. Bis 2006 kommen Kosten von mehr als 150000 Euro für die Umbettung deutscher Gefallener auf den Sammelfriedhof und Kosten für die Namenskennzeichnung von insgesamt 1,5 Millionen Euro dazu. Die Pflege der Gräberanlage wird jährlich mehr als 42000 Euro betragen. Die Anlage des Friedensparks kostet über 60000 Euro und verursacht ebenfalls jährliche Pflegekosten in Höhe von 8000 Euro. Bei Fertigstellung der Kirche "Mariä Himmelfahrt" sind für die Restaurierung und für den Bau des Gedenkraumes insgesamt 1,6 Millionen Euro Kosten entstanden.
Die Stiftung Gedenken und Frieden fördert das Projekt Sologubowka seit 2001 mit jährlich ca. 50000 Euro. Wenn Sie das Projekt Sologubowka unterstützen oder mehr über die Stiftung Gedenken und Frieden erfahren wollen, rufen Sie uns an. Wir stehen Ihnen jederzeit zur Verfügung, um mit Ihnen gemeinsam Ihre Vision von Völkerverständigung, Versöhnung und Frieden zu verwirklichen.



