Die Verantwortung ist groß!

Das Kuratorium der Stiftung

Zur Unterstützung der Stiftungsarbeit beruft der Vorstand der Stiftung Geden­ken und Frieden ein Kuratorium, das sein Amt ehrenamtlich und unentgeltlich führt.

Die Mitglieder des Kuratoriums beraten den Vor­stand bei der optimalen Gestaltung des Stiftungsgschäftes, bei der sicheren Verwaltung des Stiftungsvermögens und bei der wirksamen Erfüllung des Stiftungszwecks.

Die Mitglieder des Kuratoriums

Dr. Theodor Waigel

Dr. Theodor Waigel, Vorsitzender des Kuratoriums (geb. am 22. April 1939 in Oberrohr/Schwaben), promovierte 1967 nach seinem rechts- und staatswissenschaftlichen Studium in München und Würzburg. Im Anschluss war er im Bayerischen Staatsministerium der Finanzen und im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Verkehr tätig. 1972 wurde er Mitglied des Deutschen Bundestages und übernahm das Amt des Bundesministers der Finanzen zwischen 1989 und 1998. Seit 1999 wirkt er als Rechtsanwalt in München. (Mitglied im Kuratorium seit 2008)

(Kopie 1)

Jenny Friese absolvierte nach der Hochschulreife ihre Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Deutschen Bank AG. 2000 übernahm sie unterschiedliche Führungspositionen. Unter anderem leitete sie mehrere Private-Banking-Einheiten der Deutschen Bank in Berlin. 2005 übernahm sie die Fachbereichsleitung Qualifizierung in Frankfurt am Main und war für die bundesweite Mitarbeiterqualifizierung verantwortlich. 2007 wechselte Jenny Friese als Regionalfilialleiterin Privat- und Geschäftskunden in die Commerzbank AG nach Berlin. Seit 2011 war sie im Wealth Management in Berlin tätig, ab 2013 als Vorsitzende der Geschäftsleitung. Zum 1. Februar 2015 folgte die Ernennung von Jenny Friese zum Bereichsvorstand für Private Kunden der Marktregion Ost. (Mitglied im Kuratorium seit 2015)

Rabbiner Prof. Dr. Andreas Nachama

Rabbiner Prof. Dr. Andreas Nachama, stellvertretender Vorsitzender (geb. 1951 in Berlin) promovierte 1981 nach seinem Studium der Geschichte und Judaistik. Von 1980 bis 1993 war er leitender Mitarbeiter der Berliner Festspiele. Zwischen 1992 und 1999 übernahm er die künstlerische Leitung der Jüdischen Kulturtage Berlin und von 1997 bis 2001 den Vorsitz der Jüdischen Gemeinde Berlin. 1994 übernahm er das Amt des Geschäftsführenden Direktors der Stiftung Topographie des Terrors und 2006 das Dekanat des Fachbereichs Holocaust Studies am Touro College Berlin. (Mitglied im Kuratorium seit 2008)

Cem Özdemir (geb. 1965 in Bad Urach) trat 1981 der Partei der Grünen bei. Zwischen 1989 und 1994 war er Mitglied im Landesvorstand in Baden Württemberg. 1994 wurde der studierte Sozialpädagoge (Evangelische Fachhochschule für Sozialwesen in Reutlingen) erster Abgeordneter türkischer Herkunft im Deutschen Bundestag. Nach einer Zeit als Abgeordneter im Europaparlament war er bis 2018 Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen und seit 2013 erneut Mitglied des Bundestages. Er ist Autor zahlreicher Schriften und Bücher, u.a. „Currywurst und Döner – Integration in Deutschland" oder „Die Türkei, Politik, Religion, Kultur“. Durch sein Engagement ist Herr Özdemir Träger zahlreicher Auszeichnungen und Mitglied in vielen gesellschaft-
lichen Gruppen. (Mitglied im Kuratorium seit 2018) 

General a. D. Harald Kujat

(Kopie 2)

Christoph Herzog von Oldenburg (geb. am 31. Dezember 1985 in Hamburg), Leutnant d. R. und derzeit Student der Chemie an der Humboldt-Universität zu Berlin, absolvierte seine Offiziersausbildung beim Panzeraufklärunglehrbataillon 3 in Lüneburg. Von 2008 bis 2010 war er Leiter des humanitären Hilfsprojekts Berlin-Murmansk des O. S. T. e. V. Seit 2011 ist er Vorsitzender des bilateralen Dialogforums "Deutschland-Russland - Die neue Generation e. V." und der Deutsch-Russischen Young Leaders Konferenz. Er ist zudem regelmäßiger Teilnehmer des Petersburger Dialogs und der Zukunftswerkstatt des Petersburger Dialogs. (Mitglied im Kuratorium seit 2013)

S. K. H. Prinz Georg Friedrich von Preußen

S. K. H. Prinz Georg Friedrich von Preußen (geb. am 10. Juni 1976 in Bremen) studierte nach einer zweijährigen Militärzeit bei den Mittenwalder Gebirgsjägern Betriebswirtschaftslehre an der Bergakademie in Freiberg, Sachsen. Seit dem Tode seines Großvaters 1994 ist er Chef der preussischen Linie des Hauses Hohenzollern. 2005 übernahm er den Vorsitz des Berliner Kuratoriums der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und ist Vorstandsvorsitzender der Prinzessin Kira von Preußen-Stiftung. Er dient als Hauptmann der Reserve bei der 10. Panzerdivision in Sigmaringen. (Mitglied im Kuratorium seit 2008)

Dr. Nico Raabe

Dr. Nico Raabe (geb. am 25. April 1979 in Münster) ist Partner im Berliner Büro von McKinsey & Company. Er berät weltweit Unternehmen und Institutionen in strategischen Fragen sowie zu Personal- und Organisationsthemen. Nach dem Wehrdienst beim I. Deutsch-Niederländischen Korps in Münster studierte er Betriebswirtschaftslehre in Berlin, Lausanne und Stockholm. 2010 wurde er an der Humboldt-Universität zu Berlin zum Dr. rer. pol. promoviert. Neben dem Kuratorium der Stiftung Gedenken und Frieden des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge gehört Herr Dr. Raabe den Kuratorien des Deutsch-Russischen Forums sowie des Deutschen Orient Instituts an. Ferner ist er Ehrenritter des Johanniterordens (Mitglied im Kuratoriums seit 2013).

Prof. Dr. Michael Stürmer

Prof. Dr. Michael Stürmer (geb. 29. September 1938 in Kassel) studierte Geschichte und Sozialwissenschaften in Berlin, London und Marburg, bevor er 1965 promovierte und 1971 habilitierte. 1973 promovierte er in Mittelalterlicher und Neuerer Geschichte an der Universität Erlangen-Nürnberg. Zwischen 1988 und 1998 übernahm er das Amt des Direktors des Forschungsinstituts für Internationale Politik und Sicherheit. Seit September 1989 ist er Chefkorrespondent der Zeitung "Die Welt". (Mitglied im Kuratorium seit 2002)

(Kopie 4)

Carmen Würth (geb. 18. Juli 1937 in Pforzheim) ist das Engagement für die gesellschaftliche Integration von Menschen mit Behinderung seit vielen Jahren ein Herzensanliegen. Die Ehefrau des Unternehmers Reinhold Würth wird nicht müde, sich für benachteiligte Menschen stark zu machen und sie zu unterstützen. Gemeinsam mit ihrem Mann Reinhold gründete sie 1987 die Stiftung Würth. Ihr jüngstes Projekt ist das im Mai 2017 eröffnete Kulturhaus Würth in Künzelsau mit der Präsenzbibliothek Frau Holle.
Für ihr Engagement wurde sie mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen geehrt. Sie ist unter anderem Trägerin des Bundesverdienstkreuzes und des Verdienstordens des Landes Baden-Württemberg wie auch Ehrenbürgerin der Stadt Künzelsau und der Technischen Universität München. (Mitglied im Kuratorium seit 2018)