Die Verantwortung ist groß!

Das Kuratorium der Stiftung

Zur Unterstützung der Stiftungsarbeit beruft der Vorstand der Stiftung Geden­ken und Frieden ein Kuratorium, das sein Amt ehrenamtlich und unentgeltlich führt.

Die Mitglieder des Kuratoriums beraten den Vor­stand bei der optimalen Gestaltung des Stiftungsgschäftes, bei der sicheren Verwaltung des Stiftungsvermögens und bei der wirksamen Erfüllung des Stiftungszwecks.

Die Mitglieder des Kuratoriums

Dr. Theodor Waigel

Dr. Theodor Waigel, Vorsitzender des Kuratoriums (geb. am 22. April 1939 in Oberrohr/Schwaben), promovierte 1967 nach seinem rechts- und staatswissenschaftlichen Studium in München und Würzburg. Im Anschluss war er im Bayerischen Staatsministerium der Finanzen und im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Verkehr tätig. 1972 wurde er Mitglied des Deutschen Bundestages und übernahm das Amt des Bundesministers der Finanzen zwischen 1989 und 1998. Seit 1999 wirkt er als Rechtsanwalt in München. (Mitglied im Kuratorium seit 2008)

Rabbiner Prof. Dr. Andreas Nachama

Rabbiner Prof. Dr. Andreas Nachama, stellvertretender Vorsitzender (geb. 1951 in Berlin) promovierte 1981 nach seinem Studium der Geschichte und Judaistik. Von 1980 bis 1993 war er leitender Mitarbeiter der Berliner Festspiele. Zwischen 1992 und 1999 übernahm er die künstlerische Leitung der Jüdischen Kulturtage Berlin und von 1997 bis 2001 den Vorsitz der Jüdischen Gemeinde Berlin. 1994 übernahm er das Amt des Geschäftsführenden Direktors der Stiftung Topographie des Terrors und 2006 das Dekanat des Fachbereichs Holocaust Studies am Touro College Berlin. (Mitglied im Kuratorium seit 2008)

Cem Özdemir (geb. 1965 in Bad Urach) trat 1981 der Partei der Grünen bei. Zwischen 1989 und 1994 war er Mitglied im Landesvorstand in Baden Württemberg. 1994 wurde der studierte Sozialpädagoge (Evangelische Fachhochschule für Sozialwesen in Reutlingen) erster Abgeordneter türkischer Herkunft im Deutschen Bundestag. Nach einer Zeit als Abgeordneter im Europaparlament war er bis 2018 Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen und seit 2013 erneut Mitglied des Bundestages. Er ist Autor zahlreicher Schriften und Bücher, u.a. „Currywurst und Döner – Integration in Deutschland" oder „Die Türkei, Politik, Religion, Kultur“. Durch sein Engagement ist Herr Özdemir Träger zahlreicher Auszeichnungen und Mitglied in vielen gesellschaft-
lichen Gruppen. (Mitglied im Kuratorium seit 2018) 

General a. D. Harald Kujat

(Kopie 2)

Christoph Herzog von Oldenburg (geb. am 31. Dezember 1985 in Hamburg), ist Geschäftsführer der Heartbeat Labs GmbH einem Company Builder im Gesundheitsbereich. Von 2014 - 2020 war er als Unternehmensberater in der Pharmaindustrie für die Catenion GmbH tätig. Er ist Leutnant d. R. der Heeresaufklärungstruppe und hat sein Studium der Chemie an der Humboldt Universität zu Berlin absolviert. Seit 2011 ist er Vorsitzender des bilateralen Dialogforums "Deutsch-Russische Young Leaders Konferenz". (Mitglied im Kuratorium seit 2013)

S. K. H. Prinz Georg Friedrich von Preußen

S. K. H. Prinz Georg Friedrich von Preußen (geb. am 10. Juni 1976 in Bremen) studierte nach einer zweijährigen Militärzeit bei den Mittenwalder Gebirgsjägern Betriebswirtschaftslehre an der Bergakademie in Freiberg, Sachsen. Seit dem Tode seines Großvaters 1994 ist er Chef der preussischen Linie des Hauses Hohenzollern. 2005 übernahm er den Vorsitz des Berliner Kuratoriums der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und ist Vorstandsvorsitzender der Prinzessin Kira von Preußen-Stiftung. Er dient als Hauptmann der Reserve bei der 10. Panzerdivision in Sigmaringen. (Mitglied im Kuratorium seit 2008)

Dr. Nico Raabe (geb. am 25. April 1979 in Münster) ist Partner im Berliner Büro von McKinsey & Company. Er berät weltweit Unternehmen und Institutionen in strategischen Fragen und bei transformatorischen Herausforderungen. Nach dem Wehrdienst beim I. Deutsch-Niederländischen Korps in Münster studierte er Betriebswirtschaftslehre in Berlin, Lausanne und Stockholm. 2010 wurde er an der Humboldt-Universität zu Berlin zum Dr. rer. pol. promoviert. Neben dem Kuratorium der Stiftung Gedenken und Frieden des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge gehört Herr Dr. Raabe den Kuratorien des Deutsch-Russischen Forums sowie des Deutschen Orient Instituts an. Ferner ist er Ehrenritter des Johanniterordens (Mitglied im Kuratoriums seit 2013).

Dr. Sigurd Rink (geboren am 20. Oktober 1960 in Frankfurt/M.) 1978 Abitur auf der Stiftsschule St. Johann, Amöneburg bei Marburg. Studium der Evangelischen Theologie in Marburg, Heidelberg und München. Vikariat und Pfarramt 1987-1998 in Usingen und Königsstein/Taunus. 1993 Promotion, 1998-2002 Pers. Referent und Pressesprecher bei Prof. Dr. Peter Steinacker, Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. 2002-2014 Propst von Süd Nassau. 2014 Berufung durch den Rat der EKD und die Kirchenkonferenz zum Militärbischof für sechs Jahre bis Juli 2020. Zur Zeit Büroleiter des Präsidialbereichs der Diakonie Deutschland, Berlin. Dr. Rink ist verheiratet, hat drei erwachsene Kinder und zwei Enkelkinder. Jüngste Veröffentlichung: "Können Kriege gerecht sein?". (Mitglied im Kuratorium seit 2019)

Prof. Dr. Michael Stürmer

Prof. Dr. Michael Stürmer (geb. 29. September 1938 in Kassel) studierte Geschichte und Sozialwissenschaften in Berlin, London und Marburg, bevor er 1965 promovierte und 1971 habilitierte. 1973 promovierte er in Mittelalterlicher und Neuerer Geschichte an der Universität Erlangen-Nürnberg. Zwischen 1988 und 1998 übernahm er das Amt des Direktors des Forschungsinstituts für Internationale Politik und Sicherheit. Seit September 1989 ist er Chefkorrespondent der Zeitung "Die Welt". (Mitglied im Kuratorium seit 2002)

(Kopie 4)

Carmen Würth (geb. 18. Juli 1937 in Pforzheim) ist das Engagement für die gesellschaftliche Integration von Menschen mit Behinderung seit vielen Jahren ein Herzensanliegen. Die Ehefrau des Unternehmers Reinhold Würth wird nicht müde, sich für benachteiligte Menschen stark zu machen und sie zu unterstützen. Gemeinsam mit ihrem Mann Reinhold gründete sie 1987 die Stiftung Würth. Ihr jüngstes Projekt ist das im Mai 2017 eröffnete Kulturhaus Würth in Künzelsau mit der Präsenzbibliothek Frau Holle.
Für ihr Engagement wurde sie mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen geehrt. Sie ist unter anderem Trägerin des Bundesverdienstkreuzes und des Verdienstordens des Landes Baden-Württemberg wie auch Ehrenbürgerin der Stadt Künzelsau und der Technischen Universität München. (Mitglied im Kuratorium seit 2018)